Mittwoch, 17. Januar 2007

Warten 1.0

Nach der unbeschreiblich schönen Erfüllung des alten Traums hat sich die Zeit in einen widerlich klebrigen Brei verwandelt. Ich muss warten; meine größte Schwäche überhaupt. Doch es wird wohl ein Warten ohne Sinn, ohne Zweck, umsonst. Woher soll ich die Kraft nehmen, auch dies zu überstehen?
Ein passendes Wort gibts natürlich aus Wolfsheim:
Immer vorwärts, Schritt um Schritt ... Es geht kein Weg zurück! Und was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehen. Die Zeit läuft uns davon. Was getan ist, ist getan. Was jetzt ist, wird nie mehr so geschehen....

Samstag, 6. Januar 2007

Neues Jahr, neues Dingens

Ein Hoch auf alle Sprücheklopfer und Plattitüdenverbreiter: Es geht tatsächlich immer weiter! Nicht, dass ich das nicht gewußt hätte, aber die Kollision mit der Realität wird im Laufe der Zeit nicht weniger schmerzhaft.
Was gibt es sonst noch Neues? Gänseblümchen und blühende Sträucher im Garten, das Adventsgrillen als neue deutsche "Institution" (aber für meinen Vorschlag des Silvestergrillens wurde ich ausgelacht....) und einen wunderschönen Blick auf den Jenzig. Noch was? Die üblichen Träume und die ewige Rastlosigkeit. Irgendwas stimmmt nicht mit dem HIER. Oder mit mir....

Montag, 30. Oktober 2006

À mon étoile

Wieder ein Tag geschafft, nach dem ich hier gepflegt zusammenbreche. Starre des Körpers. Kein fassbarer Gedanke mehr. Jede Bewegung eine unglaubliche Anstrengung. Die Musik durchdringt mich....

Sonntag, 29. Oktober 2006

Noch ein paar Fotos

vom Gardasee. Zusammenfassung: Wind, Warten, Parkplätze...

Brennerlandstraße: Was für eine Vorstellung, hier mit der Kutsche die Alpen zu überqueren! (ohne den Blick auf dieses Betonding)


Verona: Durch und durch römisch


Hier grüßt ein alter Bekannter aus der Serenissima


Lauter Julias und wenig Romantik



Benaco: Warum nur?









eigene Kamera, eigenes Leben, das wär's doch....
Heute schreibe ich hier mal wieder was rein. Eigentlich nur aus Angst, dass mein Blog verschwinden könnte. Ich verschwinde auch langsam. Ich werde dünner und dünner, aber nicht nur das. Viel schlimmer ist, dass ich langsam unsichtbar werde. Durchsichtig bin ich schon......
Hier ist nichts ok. Ich kann keine Dankbarkeit für Tipps wie 'reiß dich zusammen, es ist alles nicht so schlimm' oder 'nimm dein Leben selbst in die Hand' empfinden. Schlimmster Ratschlag überhaupt 'iss mal was, dann geht es dir gleich viel besser'. Schlimmer gehts nimmer.
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